Warum ist es essentiell in Kreisläufen zu denken!

Ganz einfach, die Natur kennt keinen Abfall. Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen sind sie die Nahrungsgrundlage für Kleinstlebewesen und Mikroorganismen im Boden und schliessen somit den Nährstoffkreislauf in der Natur. Ohne diese Bodenlebewesen könnte der Stoffkreislauf nicht funktionieren und es wäre kein Pflanzenwachstum mehr möglich. (Quelle: Bodenwelten)

Egal ob Wasser, Kohlenstoff oder Stickstoff, alles dreht sich im Kreis, ausser unser Abfall. Die immer grösser werdenden Abfallberge widerspiegeln unsere Konsumgesellschaft.

Kreislaufwirtschaft?!

Wir Schweizerinnen und Schweizer sind ja gut im recyceln. Beim Kunststoff hinken wir aber nicht ziemlich hinter her.

Wie gelangt der Plastikmüll ins Meer

Die Menge an Plastikmüll ist riesig, welche durch die achtlose Entsorgung ins Meer gelangt. Sie fragen sich nun, was hat das mit mir zu tun, ich lebe ja nicht an der Küste. Nun ja, der grösste Teil des Plastikmülls. ca. 80% wird über die Flüsse ins Meer geschwemmt, durch achtloses Entsorgen von Plastikmüll an Flussufern oder direkt im Fluss. So landet auch der Plastikmüll von uns in den Weltmeeren, z.B. über den Rhein in die Nordsee. Sprichwörtlich werden unsere Flüsse mit Plastikmüll überflutet. Die Donau  z.B. schwemmt 4.2 Tonnen Plastikmüll ins schwarze Meer, und das pro Tag!  Die Schifffahrt ist nach Einbringung vom Land der zweitgrösste Verursacher für die Vermüllung der Meere. Natürlich ist das illegal, aber leider werden sehr oft Abfälle von Schiffen direkt ins Meer gekippt um die zusätzlichen Entsorgungskosten im Hafen zu vermeiden. (Plastik im Blut, Heike Schröder 2017) 

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